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Erfolgreicher Sonntag vs. Rotation!

Erfolgreicher Sonntag vs. Rotation!

Tabellenführung, bester Sturm, beste Abwehr – die Vorraussetzungen waren klar. Gegner, Ort und Zeit auch. Der Zweitplatzierte RPB 2 besuchte uns zuhause. Leider um die Mittagszeit was eventuell unangenehme Temperaturen mit sich ziehen könnte. Ein wenig schwül war es dann auch, aber ein Hockeyspieler kann das ja ab. Mit einem Sieg könnte man den Aufstieg einen erheblichen schritt entgegen gehen, dementsprechend fokussiert ging man an die Aufgabe heran, jeder willens noch ein paar Prozent raufzupacken. Das Warmmachen und Einspielen verlief dementsprechend intensiv, jeder pushte den anderen und irgendwann kam auch die Zeit zum Anpfiff.

Mit vollem Kader war die Marschroute klar, Teamleistung und Laufarbeit waren gefragt – neben einer guten Taktik und Technik selbstredend. Vom Anstoß weg wurde ein ruhiges Aufbauspiel aufgezogen, beide Mannschaften ließen wenig zu bis zu einem Eckenpfiff für RPB2, den wir zumindest streitbar nennen wollen. Ohne Hin und Her versenkte der Schütze diese unten links – 0:1. Langsam kamen aber auch uns mehr Ideen im Spiel nach vorne, was mehr Gefahr für das gegnerische Tor nach sich zog. Der Augleich fiel aber nach einem starken Ballgewinn durch Roman und einen noch stärkeren Sololauf und eiskalten Abschluss durch Maurice. Und nach einer langen Ecke legte Justus fast postwendend das 2:1 mit einem Drehschuss ins lange Eck nach. So schnell kann es gehen. Leider in beide Richtungen. Nach einem Freischlag am Kreis war man nicht entschieden genug, weder im Deckungsverhalten noch in der Klärung, und mit ein wenig Pech und der Hilfe des Pfosten konnte der Abpraller von der Torlinie zum Ausgleich für die Jungs in Orange verwertet werden. Aber wieder ließen uns nich ermutigen, nach starkem Sliding-Tackle bekam unser Kapitän Schröder den Ball, tankte sich an der Grundlinie durch, legte zurück auf Maurice, der flankte und Tim, unser Import aus den Niederlanden, knallte das Ding aus kurzer Distanz über den Torwart in die Maschen. Erneute Führung, 3:2. Das Spiel im Allgemeinen ist sehr körperbetont, bei strengeren Schiris könnte es hier doch mehr Karten geben, so wird z.B. David, wenn auch unabsichtlich so doch sehr resolut, von den Beinen geholt und auch die nächste Ecke gegen uns kurz vor Schluss für einen Moment für Unmut. ein ausgefahrener Ellbogen wird moniert, der unseren Spieler in den Weg des Balles sinken ließ. Nichtsdestotrotz kam der Pfiff und mit ihm die Strafecke. Nachdem die letzte direkt verwandelt wurde, wählte der Gegner dieses Mal die Variante über die Rechtsablage, welche nochmal Richtung Tor durchgesteckt wurde und durch einen Rückhandschrubber den Weg in eben dieses fand. Erneuter Ausgleich, aufgrund des doch mehr in der Hälfte der Prenzelberger stattfindenden Spiels vielleicht ein wenig unglücklich. Kurios eine Szene direkt nach dem Tor: Justus lief im Sprint zurück in den Jubel eines Gegners und bekam unglücklich den Schläger gegen den Kopf. Ein blöder Unfall, der ihn mit einem Cut zurückließ, der zwar verarztet wurde, aber ihn aus Gründen der Vorsicht für den Rest des Spiels auf der Bank platznehmen ließ. Gute Besserung! Bis zur Halbzeit präsentierte sich jetzt der Gast etwas stärker, kam auch noch zu einer 3. Ecke, die aber vom Rausgeber doppelt berührt wurde und folgerichtig abgepfiffen wurde. Kurz danach kam auch der Pfiff zur Pause.

Trotz des Unentschiedens spürte eigentlich jeder, dass noch mehr geht, fielen die Gegentore doch zumeist aufgrund des eigen Unkonzentriertheit. Die 2. Halbzeit sollte mit einer ebensolchen beginnen, aber auf Seiten von Rotation. Nach handgestoppten 15 Sekunden dröhnte die gedachte Torsirene. Nach einem nicht hart genug gespielten Querpass in der Abwehr und einem starken Pressing von Rene, erobert dieser den Ball, blieb auch vorm Tor abgekocht und tunnelte den Goalie. Was ein Start! 4:3! In den nächsten Minuten ist das Spiel eher von Nickligkeiten geprägt, weder Spielfluss noch klare Torchancen entstehen. Rotation versuchte es vermehrt mit langen Bällen in den Kreis anstatt zu kombinieren. Und dann fing es an zu regnen, mehr in Strömen denn in Tropfen. So schwül es anfing, so nass ging es weiter, was den Ball auf einigen Teilen des Rasens sehr stark bremste. Die nächste knifflige Szene ereignete sich wieder im Steglitzer Schusskreis, nach kurzer Beratung entschied sich das Schiedsrichterduo für den Eckenpfiff. Das Eckenverhältnis stand nun 4:0, bisher resultierten 2 Tore aus 3 Ecken, eine wurde schlecht rausgegeben. Auch diese kam nicht perfekt vom Punkt und wurde verstoppt, Glück für den STK. Diese Szenen sorgten für mehr Gefahr als einem lieb sein konnte. Entlastung kam nur vereinzelt, auch wenn man hinten im Grund gut stand, fiel nach vorne wieder weniger ein. Ein langer Lauf von Phiipp an den Kreis (wollten wir nicht eigentlich mehr abspielen?) provozierte einen Freischlag, der kurz auf Maurice ausgeführt wurde. Dieser konnte nach erneuter Einzelleistung sein zweites Tor und damit das 5:3 markieren, was großen Jubel nach sich zog, roch man doch am Sieg. Zwischendurch wurde der Regen noch stärker was den Ball noch langsamer werden ließ. Durch die ausgebaute Führung musste RPB offensiver spielen, was Lücken öffnete und auf beiden Seiten zu mehr Torchancen führte. Grade diese entstandenen Lücken konnten in einem Konter genutzt werden. Roman nach einem starken Lauf über die linke Seite mit dem Querpass auf Niko, der die Situation gefühlt verstreichen ließ, aus schlechter Position aber mit einem feinen Schlag einen 3-Tore Abstand herstellte. Da konnte auch der zurückgelaufene Feldspieler auf der Linie nichts mehr machen. Noch etwas mehr als 10 Minuten zu spielen und eine doch recht souveräne Führung gab uns natürlich Sicherheit. In der nächsten Zeit passierte erstmal nicht viel bis Jacob einen Schlenzer abfing, in die Spitze zu Maurice trug, welcher den Torwart versetzte und den Ball über ihn ins Tor hob. 3 Tore, eine Vorlage – Man of the Match? Mit dem 7:3 schien der Drops gelutscht, die Spieler schalteten einen Gang runter. STK kam trotzdem noch zu seiner Ecke nach einem taktischen Foul an Yann im gegenerischen Viertel. Aufgrund der Platzverhätnisse wurde diese rausgeschrubbt und als Variante gespielt. Der Schuss von David wurde aber durch einen Fuß geblockt was eine weitere Ecke nach sich zog. Dort misslang leider die Rausgabe und schlussendlich verlor man den Ball. Das Spiel plätscherte jetzt eher vor sich, dem Wetter angepasst. Aus einem Freischlag am Kreis resultierte ein letztes Gegentor. Über die Grundlinie und einen abgefälschten Pass kam der Gegner frei zum Schuss und versenkte ihn mit einem gar nicht so leichtem Rückhandschlag unten recht. Jetzt stand es zwar nur noch 7:4, aber der Spielverlauf und die Restzeit ließen eigentlich keinen Zweifel am Endergebnis. So kam es dann auch, bald darauf war Schluss.

Der Jubel war groß, bei den Spielern wie den Zuschauern – 3 Punkte und den Aufstieg so gut wie zementiert. Ein im Endeffekter verdienter Sieg, vieles, was man sich vornahm wurde umgesetzt. Danke an alle Zuschauer, die Technik und das Team! Bis zu den nächsten Heimspielen

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