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KB am Tonteich

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STK on Tour!

Nach einer langen, heißen, intensiven und spaßigen Hockeywoche beim Steglitzer Hockeycamp durften 12 B Knaben am Wochenende noch ihre Sache packen und nach Hamburg fahren. Die bunt geschmischte Gruppe aus Meisterschaft- und Ligaspielern hatte so noch nie zusammen gespielt. So ging es bei den anstehenden Spielen um Themen wie Rhythmus, Gier nach Toren, Teamgefühl für andere Gruppenzusammenstellung zu entwickeln und 4er Spielaufbau zu verinnerlichen. Ganz allgemein … die Jungs sollten wieder Gefühl für‘s Hockey entwickeln. Denn die Sommerferien sind trotz der verteilten Sport-Hausaufgaben für die Spieler viel zu lang. Und die Hauptüberschrift dieser Fahrt „ S P A S S“ zu haben, sollte sich ganz alleine einstellen. Warum dazu später mehr.

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Am Freitag stand nach einer dreistündigen Anreise ein kurzes gemeinsames Training mit dem Marienthaler THC an, um dann das erste Mal vor dem Turnier-Wochenende „Attacke Steglitz“ zu rufen. Das Spiel endete ziemlich glücklich 3:0 für uns. Das „ glücklich“ kommt daher, weil die Marienthaler Jungs ein Chancenplus hatten. Alleine durch die vielen 7m, die es anstelle der Strafecken gab. Aber unsere beiden Weltklasse Goalies Luk und Tim konnten alle Strafschüsse halten. Und auf der Gegenseite haben die wenigen Chancen gereicht, um zu siegen. Schnelle Gegenangriffe und sensationelle Dripplings führten zu den Toren z.B von Arthur und Julius. So kann es manchmal laufen.

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Danach ging es zum „Anhockeln“ beim TTK Sachsenwald mit dem sicherlich schönsten Hockeyplatz der Republik. Da das Turnier erst am Folgetag anfangen sollte, könnten wir ganz entspannt den Platz erkunden und den schönsten Platz zum Campen aussuchen. Schließlich sollten weitere knapp 500 Hockeyspieler/Innen der Jahrgänge Knaben/Mädchen A und B den Platz bevölkern. Darunter war wieder die Hautevolee aus Hamburg (HTHC, Club an der Alster…), Bremen (BHC, Club zur Vahr), Berlin (BHC, Blau-Weiß, TusLi…) und einige andere noch vertreten.

Endlich alles aufgebaut, konnte der lange, heiße und anstrengende Tag abgekühlt werden im clubeigenem Badesee mit etwas über 22 Grad! Der Badesee sollte auch in den nächsten Tagen unser ständiger Begleiter werden.

Nach der verdienten Abkühlung wartete noch ein leckeres Grillbuffet auf die Spieler einschließlich Blick über den See. Was will man mehr.

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Nachdem Frühstück am nächsten späten Morgen hatte der Trainer Henrik vielleicht die schwerste Aufgabe. Die Jungs aus Steglitz wieder auf das Richtige zu fokussieren. Das erste Spiel in der prallen Mittagshitze gegen Bad Homburg ging auf beiden Seite zu null aus. Schade, da mehr drin war. Eines der sicherlich komplettesten Teams fehlte zum Sieg u.a. „NUR“ der Torhunger. Dies sollte leider so weitergehen. Mit spielstärken Teams fielen auch die Tore gegen uns. So dass in der Folge die Spiele auch verloren gingen. So ist es manchmal. Auch der FC Bayern verliert Spiele in der BuLi, wenn andere Teams mehr Ehrgeiz zeigen.

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Der nächste Tag startete zunächst nicht viel anders. Zwar war das Spiel besser, aber am Ergebnis änderte sich nix.

Aber dann kam Phönix aus der Asche. Im letzten Spiel um den letzten Platz erwachte die Mannschaft und zeigte zunächst einmal, welche Courage in ihnen steckt. Denn eines stand fest! So … wollten sich die Jungs aus dem Turnier nicht verabschieden. Und so kam es, dass alles passte. Die Jungs spielten DAS Spiel dieses Turniers. Das Team trat als Team auf. Die Gier nach Toren war da. Plötzlich lief es für die Steglitzer Jungs und die Tore fielen. Die erste Mannschaft der Blau-Weißen fiel auseinander. Und ein Tor war schöner als das andere. Traumhafte Kombination, Teamfähigkeit und starre Fokussierung führten zum Kantersieg. 6:0 in nur 20 Minuten. Es war ein Sieg über die eigene Moral und wirklich sehr schön von außen anzuschauen!

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Zwar kam die Wende für dieses Turnier zu spät. Aber definitiv im richtigen Moment mit Blick auf das Berliner Restprogramm in der Liga und Meisterschaft. Denn eine wundervolle Erfahrung sollten die Jungs aus Steglitz mit nach Hause nehmen. Sie haben alles was ein Team besitzen muss, um jeden Gegner zu schlagen. Sie müssen es nur abrufen. Es liegt nur an uns, ob wir siegte oder verlieren. Die Spieler haben es selbst in der Hand. Darum waren Henrik und Bennett (der auch mit seinen Mädels vor Ort war) trotz des seltsamen Turnierverlaufs sehr Stolz auf diese Mannschaft und die gezeigte Einstellung. Und so durften die Knaben mit einem tollen Erlebnis im Rücken und einem Grinsen im Gesicht nach Hause fahren. Ende gut – alles gut.

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Vielen Dank an Henrik und Bennett, die wieder ein tolles Hockeywochende den Kids bereitet haben. Vielen Dank für Eure Verrücktheit, Herzlickeit und Leidenschaft im Spiel.

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