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Unerwarteter Turniersieg beim 1. Zitadellencup 2017!

Unerwarteter Turniersieg beim 1. Zitadellencup 2017!

Am 12. November waren wir zum Elternhockey-Turnier der Teamgeister (SHTC) eingeladen. Unsere Mannschaft bestach durch einen bunten Mix aus „Alten Hasen“ und Newcomern. Zwei Alt-Maulwürfe, drei die nach langer Pause wieder Hockey spielen und drei Spieler die erst in den Jahren 2015/2016 mit Hockey anfingen. Leider waren wir krankheitsbedingt nur mit einer Frau am Start. Auch fehlte uns ein Torwart. Da beim Turnier in Spandau immer zwei Damen als Feldspielerinnen auf den Platz stehen mussten und die Havelfritzen (Brandenburg) mit vielen Frauen angereist waren, nahmen wir frühzeitig Kontakt mit diesen auf. Bis auf im Finale unterstützen uns die Havelfritzen in jedem Spiel mit zwei Spielerinnen und einer sehr guten Torhüterin (!), die sich alle super in unsere Mannschaft integrierten. („Vielen Dank nochmal !“).

Das Turnier war sehr gut von Spandau organisiert. Die eher unglückliche Anzahl von neun Mannschaften wurde durch einen genialen Spielplan ausgeglichen. Zwei Gruppen, eine mit vier und eine mit fünf Mannschaften. Die kleinere Gruppe hatte 16 Minuten Spielzeit, die große Gruppe 12 Minuten Spielzeit, so dass jede Mannschaft auf die gesamte Vorrunde gesehen die gleiche Spielzeit hatte. In den Platzierungsspielen hatte jede Mannschaft noch einmal zwei Spiele. Unsere „Losfee“ Matze hatte ein sehr glückliches Händchen bei der Gruppenziehung, so dass wir in der großen Gruppe, unsere Hauptunterstützer (die Havelfritzen) in der kleinen Gruppe landeten. Mit den Gegner in unserer Gruppe: Platzfeger (Falkensee) 1:0, Krummholzwespen (Zehlendorfer Wespen) 2:0, Span-Geister (SHTC) 1:0 und Grünauer Hockeyeulen (Leipzig) 2:1 fanden hart umkämpfte, aber sehr faire Spiele statt. Die Spielergebnisse der Vorrunde waren umso erstaunlicher, wenn man berücksichtigt, dass jeder Spieler unabhängig von seinem Können und seiner Erfahrung ungefähr die gleiche Spielzeit hatte und die Tore auch bunt durch die Mannschaft verteilt wurden. Insbesondere gefreut hat mich das Tor unserer Unterstützerin Ann, die erst vor 3 Monaten mit dem Hockey angefangen hat.

Im Halbfinale stießen wir auf die Schnapphänse aus Jena, konnten zur Hälfte des Spiels das 1:0 schießen und gerieten anschließend stark unter Druck. Mein Kompliment an unsere Spieler mit weniger Hockeyerfahrung, die diesem Druck standhielten.

So kam es, wie es kommen musste: Der Show-Down zwischen zwei Mannschaften (Brandenburg und uns) die jeweils der anderen Mannschaft den Sieg gönnten, aber selbst nicht aufgaben. Unterstützt wurden wir im Finale vom Torwart der Grünauer Hockeyeulen und einer Spielerin aus Falkensee (Danke!). Nach einem sehr freundschaftlichen und fairen Spiel stand es 0:0 und wir beglückwünschten den Gegner und uns. Auf Wunsch der Turnierleitung kam es dann zum 7- (Frauen) und 9- (Männer) Meterschießen. Die ersten beiden 7-Meter konnte keine der beiden Mannschaften im Tor versenken. Auch verschoss der männliche Schütze der Havelfritzen seinen 9-Meter. Micha, einer unserer „neuen Maulwürfe“ fasste sich ein Herz und trat für uns zum 9-Meter an. Mit einem nicht sehr scharfen aber extrem präzisen Ball in die rechte untere Ecke gelangte der Ball zwischen Torwartkicker und Pfosten ins Tor. 1:0! (Einige Mitspieler berichteten später, sie hätten in der folgenden Nacht diesen 9-Meter in Zeitlupe und Endlosschleife geträumt). Da die Damen der Brandenburger auch beim entscheidenden letzten 7-Meter am Torwart scheiterten, brauchte unsere zweite Dame nicht mehr antreten. Das Turnier war gewonnen und wir erhielten einen riesen Wander-Pokal!

Zusammengefasst war es ein super organisiertes Turnier bei dem das „WIR“ und der Spaß im Vordergrund standen, unabhängig von Mannschaft und Ergebnis.

Nachtrag: Es hielten sich nach dem Turnier Gerüchte, die Frau eines Mitspielers habe auf dem Sofa schlafen müssen, weil besagter Mitspieler unbedingt den Pokal mit ins Bett nehmen musste.

Jürgen
Turniersieg_Spandau_Pokal

Turniersieg_Spandau

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